Bachi-Ki-Do Power Kid's
"Die Meister von Morgen"
 
Kindertraining im Bachi-Ki-Do
Unsere Bachi-Ki-Do Kids sind die Meister von morgen - wenn wir durchhalten. Wir ?

Ja richtig. Wir, die Lehrer, Eltern und natürlich die kleinen Kämpfer selbst. Denn eine lange Tradition wird nur durch die fortlaufende Überlieferung am Leben gehalten. Und genau da beginnen die Herausforderungen. Die kleinen Geister wissen zwar schon genau, was sie wollen, aber meist geht es hierbei um Süßigkeiten, Spielen und selten um den nächsten hart erkämpften Gürtel.
Der Lehrer muss in einem Balanceakt zwischen Spiel und Forderung erst einmal den kleinen Geist wecken, ohne ihn gleich auf die Bretter zu schicken. Ist dieser wach, geht es darum, ihn wach zu halten und ihn dadurch zu einer dauerhaften inneren Einstellung werden zu lassen. Doch dies erfordert nicht zuletzt auch die Mithilfe der Eltern, die zunächst einmal ihre Sprösslinge, trotz vieler Widrigkeiten, regelmäßig zum Training bringen müssen. Gleichwohl sollte man in den ersten paar Monaten nicht zu viel sichtbaren Fortschritt erwarten. Die Kleinen sind oft nicht in der Lage, sich die teilweise schwierigen Bewegungsabläufe komplett zu merken. Sie entdecken ja erst noch ihren Körper, und der verändert sich beinahe täglich!

 

Aber wenn sie sich eh noch wenig merken können, welchen Sinn macht dann das Training?
Sind Gürtelprüfungen dann überhaupt sinnvoll?
Ja, unbedingt. Nur darf man nicht mit dem Erwachsenengeist die Leistungen der Kinder beurteilen. In den Gürtelprüfungen wird der persönliche Fortschritt des einzelnen Kindes bewertet und dann mit dem neuen Gürtel "belohnt". Es geht im Kindertraining nicht darum, die Kinder zu Drillen und sie zu Leistungssportler zu machen. Vielmehr sollen sie im Training ihre kämpferischen Fähigkeiten erfahren. Das bedeutet auch, dass sie an eigene Grenzen ganz bewusst herangeführt werden, um diese dann weiter hinaus schieben zu können. Das Lernen geschieht hier zunächst unbewusst. Im Gehirn werden dabei wichtige neuronale Verknüpfungen ausgebildet. Verknüpfungen, die zu einem späteren Zeitpunkt viel schwerer zu erreichen sind, da der Körper dann oft schon schlechte Angewohnheiten kultiviert hat und dadurch gewissermaßen "vorgeschädigt" ist.
Sichtbare Zeichen hierfür können Haltungsschäden, mangelnde Koordination, Kondition und Beweglichkeit sein. Der Körper wurde halt nicht hinreichend gefordert. Viele Kinderärzte können davon heute ein Lied singen und empfehlen daher den Eltern frühzeitig ausgewogene Sportarten.Doch auch der Geist - gerade der Geist - erfordert beständige Aufmerksamkeit. Stetig wachsende körperliche Anforderungen stellen auch eine geistige Kost dar, die, richtig dosiert, den Geist erstarken lässt. Wenn Körper und Geist derart gepflegt werden, kann sich die Seele, der dritte, heute oft vernachlässigten Aspekt, optimal entfalten. Im Bachi-Ki-Do werden nach dieser altbewährten Methode der Kampfkunsterziehung, welche noch vor Hundert Jahren nur wenigen Auserwählten zu Teil wurde, auch die Kleinsten unterrichtet. Das ist auch die Zielrichtung jeder modernen Erziehung. Das Lernen am Erfolg und Misserfolg erzeugt kontrollierte Erfahrungen, die aus einem Kind eine selbstbewusste Persönlichkeit machen. Aber Vorsicht! Diese kleine Persönlichkeit wird sich das ein oder andere Mal zeigen.
Durch den spielerischen Umgang mit tiefgründigen Übungen wird im Kinderunterricht die Be-geisterung ausgelöst, die notwendig ist, um den Reifeprozess optimal zu unterstützen.
Die Bachi-Ki-Do Ausbildung kann späteren Lebenserfolg nicht garantieren. Aber sie ist eine solide Basis, um die kleinen und großen Hindernisse bestmöglich zu meistern.

Das Kindertraining ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Die Lehrer müssen weitsichtig handeln und von den Eltern in der Sache unterstützt werden. Die Kinder jedoch haben den vermeintlich einfachsten Part: Sie müssen nur mitmachen. Dann werden sie unsere stolzen Bachi-Ki-Do Meister von morgen sein.