Choan - Buddhismus  
Dieser wurde von Bodhidharma (chin. Puti Tamo) nach China gebracht. Der indische Mönch wollte den Buddhismus im ganzen Land verbreiten. Nachdem er feststellte das es bereits unzählige buddhistische Klöster gab, die sich mit Prunk und leeren Ritren umgaben, welches er nicht akzeptieren wollte, zog er sich enttäuscht ins Shaolin Kloster zurück und gab dort seine neue Lehre weiter.
Der Choan Praktizierende muß sich dazu erziehen, unmittelbar in sich hineinzusehen und die ureigene Natur der Wirklichkeit zu entdecken. Die Lehre hat Ähnlichkeiten zum Taoismus, so sind im Choan Meditation, geistige Konzentration und Atmungskontrolle unerläßlich. Dadurch soll der Geist von allen störenden Gedanken befreit und vollkommen geleert werden, sodaß der Praktizierende einen völlig neuen Blick zur Realität erhält.
Der Choan Buddhismus will sich nicht als Religion sondern eher als Lebenseinstellung verstanden sehen. Für die Kampfkunst stellt er ein wichtiges Mittel zur inneren Reinigung dar, da es in der Kampfkunst ebenfalls um das Loslassen geht.